Yoga - Brücke

YOGA - 9 Basics für Anfänger

Du willst oder überlegst mit Yoga zu beginnen? Dann bist du hier richtig, um die Grundlagen von Yoga kennenzulernen.

Yoga ist einfach zu lernen und für wirklich jeden geeignet. Es hat viele positive Auswirkungen auf DICH - also deinen Körper UND deinen Geist:

  • Deine Körperhaltung wird verbessert und dadurch auch dein Selbstbewusstsein
  • Du definierst deinen Körper und verlangsamst Alterungsprozesse
  • Du wirst entspannter, klarer und fokussierter

Regelmäßig angewendet hilft dir Yoga dabei mit stressigen Situationen besser umzugehen, den Körper zu bekommen, den du dir wünschst und im Gleichgewicht mit dir selbst zu sein.

Gerade als Anfänger hat man oft viele Fragen:
Was ist Yoga eigentlich? Wie wirkt Yoga bzw. was trainiert es genau? Wann sehe ich Fortschritte? Für wen ist Yoga denn geeignet und muss ich bei der Ernährung auf etwas bestimmtes achten? Wo und vor allem wie kann ich mit Yoga am besten beginnen?

Auch wir hatten all diese Fragen, bevor wir mit Yoga losgelegt haben und wollen deine Fragen zu dieser einzigartigen Sportart der Reihe nach beantworten:

  1. Warum mit Yoga anfangen?
  2. Was ist Yoga?
  3. Wie wirkt Yoga?
  4. Was trainiert Yoga genau?
  5. Wann spüre ich bei Yoga erste Fortschritte?
  6. Für wen ist Yoga geeignet?
  7. Wo kann man Yoga lernen und praktizieren?
  8. Welcher Yogastil passt zu mir?
  9. Welche Ernährung unterstützt Yoga?

1. Warum mit Yoga anfangen?

Du denkst vielleicht, Yoga ist eher etwas für sehr bewegliche oder spirituelle Menschen? Oder Muskeln und einen definierten Körper bekommt mandavon eher nicht? Da täuschst du dich! Yoga ist hilfreich für jederfrau 😉 und jedermann. Yoga verleiht dir einen Körper mit definierten Muskeln, und optimiert deine Beweglichkeit bei ganzheitlichem Training. . Kurz: Du bekommst einen athletischen Körper.Doch Yoga hilft dir nicht nur zu körperlicher Stärke, sondern auch zu mentaler!

Schon nach wenigen Einheiten fühlst du dich ausgeglichener, wacher, vitaler und weniger gestresst. Yoga hilft dir so auch zu lernen , achtsamer mit dir und anderen umzugehen. Gerade deshalb können viele Yoga aus ihrem Leben nicht mehr wegdenken!

2. Was ist Yoga?

Yoga, was übersetzt so viel heißt wie „Verbindung“ oder „Einheit“ kommt ursprünglich aus Indien. Es wird vermutet, dass es das älteste ganzheitliche Übungssystem der Menschheit ist. Vor weit mehr als 2000 ist Yoga mit dem Ziel entstanden: In Einklang mit sich selbst zu kommen und zu leben. Yoga beschreibt den Zustand von klarem Geist und kräftigem Körper als auch den Weg dorthin. Nicht ausschließlich das Erreichen eines Ziels, z.B. durch Yoga 5 Kilo abzunehmen, hat den höchsten Stellenwert, sondern der Weg dorthin ist genauso wichtig, das Üben und praktizieren an sich.Yoga ist eine Lebensphilosophie, die darauf aus ist, dich bewusster und gesünder leben zu lassen. Regelmäßiges Üben kann dir dabei helfen, Körper, Geist und Seele ins Gleichgewicht zu bringen.

3. Wie wirkt Yoga?

Yoga hat viele positive Eigenschaften: die Koordinationsfähigkeit wird verbessert, du bekommst mehr Flexibilität, deine Kraft und Ausdauer wird trainiert, dein Stoffwechsel wird in Schwung gebracht und es wirkt präventiv gegen Herz-Kreislauferkrankungen. Yoga stärkt zudem das Zentrum deines Körpers - den Core. Dadurch stärkst du nicht nur deine Bauchmuskeln, was nebenbei einen tollen optischen Effekt hat, der Core ist auch zentral für eine gute Körperhaltung, die du dadurch automatisch verbesserst. Du stehst und gehst aufrechter, was erwiesener Maßen auch eine positive Wirkung auf dein Selbstbewusstsein hat. Yoga kann darüber hinaus den Alterungsprozess verlangsamen und die Konzentration verbessern.

Ähnlich wie Meditation, hat auch Yoga einen Einfluss auf den Geist und das Bewusstsein – wenn man es zulässt. Durch achtsame und koordinative Bewegungen, sowie bewusstes Atmen schulst du deine Selbstwahrnehmung. Kontinuierliches Üben hilft dir dabei, während der Übungen und danach, dich auf dich selbst zu konzentrieren, was dir hilft, mit dir ins Reine zu kommen.

Wovon das abhängt? Wie oft man übt, ob täglich, oder einmal die Woche und wie lange die Übungen absolviert werden. Wie bei anderen Sportarten auch, gilt vor allem zu Beginn: Weniger ist mehr. Lieber 2-3 mal die Woche Yoga üben und dafür regelmäßig statt einmal die Woche fünfmal und dann einen Monat gar nicht mehr.

Yoga kann dir ebenfalls dabei helfen verschiedene Beschwerden, wie Rückenschmerzen, zu lindern und wird mittlerweile auch als Ergänzung zu psychischen Erkrankungen wie Depressionen eingesetzt. Für manche kann Yoga zu einer Lebenseinstellung und positiv veränderten Lebensgewohnheiten werden. Vielleicht ja auch bald schon für dich.

4. Was trainiert Yoga genau?

Während du Yoga-Übungen ausführst, werden bei regelmäßigem Training und der richtigen Ernährung, Muskeln aufgebaut und definiert. Du reduziertstGewicht reduziert, fühlst dich frischer und hast mehr Energie. Auch dein Geist wird geschärft, was dir mehr Klarheit und Fokus bringen kann.

In vielen Yoga-Disziplinen spielen Meditationen zur Einstimmung oder am Ende der Yoga-Stunden, sowie spezielle Atemübungen eine zentrale Rolle. Meditationen und Atemübungen können dir helfen, die genannten positiven Aspekte zu verstärken, sodass du schneller eine positive Wirkung spürst.

Yoga kann aber noch viel mehr. Wie wir heute wissen, sind Verspannungen im Körper nicht nur nervig und unangenehm, sondern können auch den Zugang zu dem was du fühlst blockieren. Hier kann dir Yoga als hollistischer und ganzheitlicher Ansatz helfen: Yoga wirkt auf deinen Körper, Verstand und Seele gleichermaßen. Neben einer Entspannung und Wohltat für deinen Körper, ist es ebenfalls eine Wohltat für dein Bewusstsein. Durch dein mit der Zeit besseres Körpergefühl und Wohlbefinden, profitiert auch dein Verstand und du erhältst mehr Fokus und Klarheit. Auf Dauer und regelmäßig ausgeübt, bringt dir Yoga somit neben einem starken und gesunden Körper, einen bewussteren und klareren Zugang zu dir selbst.

Es gibt viele wissenschaftliche Studien und Dokumentationen, welche die Wirksamkeit von Yoga auf den menschlichen Körper und Geist nachweisen. Das regelmäßige praktizieren setzt Endorphine frei und reduziert negative Gedanken. Du wirst es schon bald selbst merken.

5. Wann spüre ich bei Yoga erste Fortschritte?

Hier ist, wie überall, Beharrlichkeit gefragt. Da es beim Yoga nicht darum geht, möglichst schnell viele Muskeln aufzubauen, ist das Praktizieren an sich schon ein Fortschritt. Im Hier und Jetzt zu sein und deine volle Aufmerksamkeit und Konzentration auf die Übungen zu richten.

In der Regel wirst du recht zügig einen guten Fortschritt an deinem Körper und deinem Geist feststellen können, wenn du Anfänger bist, schon nach wenigen Yoga-Stunden. Du wirst dich merklich tiefenentspannter fühlen und mehr Energie bei dir wahrnehmen. Je nach Yoga-Stil wirst du anfangs auch einen leichten bis mittleren Muskelkater spüren. Also von wegen, man kann mit Yoga keine Muskeln aufbauen und es ist nicht anstrengend;)

Generell kannst du davon ausgehen, dass du spätestens nach drei Monaten eine deutliche positive Veränderung deiner Gesundheit, deines Stresslevels und deines Energiehaushaltes spüren wirst. Vorausgesetzt du übst regelmäßig, also 2 bis 3x die Woche. Für ein optimales Ergebnis empfiehlt es sich, wenn du 2-4 Stunden die Woche Yoga machst.

6. Für wen ist Yoga geeignet?

Yoga hat keinerlei Beschränkungen was Alter, Größe, Gewicht, Beruf oder Herkunft anbelangt. Mit Yoga kann jeder, egal wo er grade steht, sofort loslegen.

Hast du allerdings Vorerkrankungen oder gesundheitliche Einschränkungen, auch Rückenprobleme, solltest vor Beginn mit einem Arzt sprechen. Auch für schwangere Frauen und kurz nach der Geburt gibt es spezielle Schwangeren- und Rückbildungsyoga.

Da Yoga zudem keine Religion ist, kannst du, egal welchen (Nicht-)Glauben du hast, jederzeit und überall beginnen.

Die jeweiligen Yoga-Übungen kannst du an deine individuellen Bedürfnisse und dein Fitnesslevel anpassen.

Einige Faktoren, weshalb immer mehr Menschen und bestimmt auch bald du, Yoga für sich entdecken:

  • Kraft, um Krisen zu meistern und an ihnen zu wachsen
  • Entspannung
  • Vom Alltag abschalten
  • Erholung finden
  • Zu sich selbst finden
  • Kreativität und neue Ideen
  • Gesünderes Leben
  • Heilsame Umgangsformen finden
  • Bewusstseinserweiterung

7. Wo kann man Yoga lernen und praktizieren?

Yoga kannst du überall ausüben, auch wenn du viel unterwegs und daher viel in Hotels sein solltest.Im Idealfall hast du einen flachen Untergrund, ob Holz-, Parkett- oder Steinboden ist ganz egal. Generell empfiehlt sich eine Yoga-Matte (Link Yoga Matte). Schau, dass du in der Zeit nicht gestört wirst und es dir nicht zu kalt wird.

Wichtig ist generell nur, unabhängig von Zeit und Ort, dass du dich grade gut konzentrieren kannst und deine Übungen in Ruhe und ohne Stress ausführen kannst.

Bist du noch ein Yoga-Anfänger ist es empfehlenswert, einen Raum zu haben und eine Atmosphäre zu schaffen, in der du dich wohlfühlst. Ob das zu Hause ist oder in einem Yoga-Studio ist dir überlassen.

Um mit Yoga zu beginnen kann es dir helfen, in einem Yoga-Studio zu beginnen. Dort hast du neben Gleichgesinnten auch einen Trainer oder eine Trainerin, der dir die Übungen vormacht und dich, gerade am Anfang, noch korrigieren kann.

Wenn du knapp bei Kasse bist oder Geld sparen willst, gibt es Yoga auf verschiedenen Online-Plattformen. Youtube-Yoga mit z.B. Yoga with Adrienne oder Mady Morrison.

Welcher Yogastil passt zu mir?

Es gibt unzählige Yogastile. Der wohl aktuell bekannteste, durch (Social-)Media, ist wohl Ashtanga Yoga.

Weitere bekannte Yogastile sind:

  • Anusara Yoga
  • Iyengar Yoga
  • Jivamukti Yoga
  • Spirit Yoga
  • Kundalini Yoga
  • Yin Yoga
  • Sivananda Yoga
  • ...und noch einige mehr

Einen richtigen oder falschen Stil gibt es nicht. Manche Ansätze setzen den Fokus mehr auf deinen Körper, manche legen den Fokus mehr auf deinen Geist und wieder andere Stile fokussieren sich auf beides zu gleichen Teilen.

Eine hilfreiche Frage, um deinen Stil zu finden: Was ist dein Ziel? Was willst du mit Yoga erreichen?

Wenn du das noch nicht weißt, dann versuche doch einfach mal ein paar Stile, die dir zusagen, so findest du relativ schnell heraus, welcher am besten zu dir passt.

Wichtig: Probiere einen Stil zwei bis drei Woche aus bevor du ein Urteil für dich fällst. Vor allem in verschiedenen Stimmungslagen und körperlichen Verfassungen. Also wenn du gestresst, erschöpft oder gut gelaunt bist. So kannst du die jeweiligen Stile für dich am besten austesten und schauen, wie sie für dich in den jeweiligen Situationen wirken.

9. Die Yoga-Ernährung

Generell gibt es für Yoga keine ganz strikte und spezielle Ernährungsform. Da Yogis Gewalt und auch Gewalt in Verbindung mit Tieren strikt ablehnen, ist die Yoga Ernährung so gut wie immer vegetarisch, meist sogar vegan. Die Yoga-Ernährung verfolgt drei Ziele: Gesunder Körper, klarer Geist und gutes Karma.

Im Yoga sollen Körper und Geist verbunden werden, also eine Einheit bilden. Das spielt auch bei der Yoga-Ernährung eine wichtige Rolle. Die Ernährung soll demnach deinen Körper und deinen Geist stärken. Yoga-Ernährung ist nicht schwer. Auch als Yoga-Anfänger wirst du schnell passende Lebensmittel und Rezepte für dich finden. Es geht darum herauszufinden, welche Lebensmittel dir gut tun und dich stark und fit machen.

Bei der Yoga-Ernährung spricht man oft von den drei Gunas (Kräfte der Natur): Sattva, Tamas und Rajas. Sattva bedeutet so viel wie Leichtigkeit: Wenn du dich nach dem Essen energiegeladen fühlst, dann hast du zum einen das richtige für dich, und genug, aber nicht zu viel gegessen.

Geht es dir nach dem Essen eher schlecht oder fühlst du dich ohne Energie und Träge, gehören deine gegessenen Lebensmittel wohl eher zur Kategorie „Tamas“ oder „Rajas“, was so viel wie Trägheit oder Unruhe bedeutet. Lebensmittel, die zur Kategorie Tamas und Rajas gehören, sind:

  • Fleisch
  • Alkohol
  • Tabak
  • Drogen

Generell gilt aber auch, wer zu viel der Kategorie Sattva isst, wird träge. Lebensmittel, die zur Kategorie Sattva gehören sind z.B.:

  • Frische Obst und Gemüse
  • Kartoffeln
  • Hülsenfrüchte
  • Reis
  • Vollkornprodukte
  • Nüsse und Trockenfrüchte
  • Getreide und Pseudogetreide wie z.B. Quinoa

Versteife dich aber nicht zu sehr auf die drei Kategorien, sondern probiere für dich selbst aus, was dir gut tut und was nicht. Viel Trinken ist generell hilfreich. Wasser oder ungezuckerte Kräutertee. Auch ein bis zwei Tassen Kaffee sind in Ordnung. Um sich auf Meditationen oder Yoga einzustimmen, greifen immer mehr Leute zu Kakao.

ChillChoc – der erste Anti-Stress Kakao mit Hanf eignet sich, um sich auf eine Yoga-Einheit einzustimmen oder die positive und entspannte Wirkung nach dem Yoga länger beizubehalten. Die enthaltenen Hanfblätter in ChillChoc wirken entspannend und fördern deine Regeneration.

Generell kann es für dich hilfreich sein, eine Woche lang ein Ernährungstagebuch zu führen und für dich zu vermerken, was du gegessen hast und wie du dich danach fühlst. Denn nur du selbst weißt, was dir gut tut und was nicht.